Genre vs Positionierung - Von „neuen“ Erwachsenen und was sie lesen (sollen)
Die Diskussion ist nicht neu und vor allem unter Autoren immer wieder hitzig und spannend: Die Genre-Diskussion. Während sich kreative Menschen (ja, dazu zählen Autoren) ungern in Schubladen stecken lassen, fordern Buchhändler und Verlage eine klare Abgrenzung des Genres. Ich habe hierzu zwei Meinungen. Die Autorin in mir denkt sich: Scheiß drauf! Würde man nur noch Geschichten nach Schema F schreiben, wäre der Buchmarkt irgendwann ziemlich langweilig und in Teilen ist er das auch bereits. So gerne ich Krimis lese - irgendwann ist es einfach immer das Gleiche. Das wissen viele Krimi-Autoren und lassen andere Elemente mit einfließen, z.B. Humor, regional-spezifische Gegebenheiten, Fantasy-Elemente, etc. Es gibt eine Redewendung unter Autoren: Das Buch, das du lesen willst, gibt es nicht? - Schreib es selbst! Das finde ich großartig und ist bei vielen auch tatsächlich der Grund, weshalb sie überhaupt schreiben. Und genauso finden neue Ideen den Weg auf den Buchmarkt und begründen manc...