Projekt Lola

Projekttyp: Roman
Genre: Dark Romance / Romantic Suspense
Aktueller Wordcount: 50,000+ Wörter
Erscheinungstermin: voraussichtlich Sommer 2019

Worum es geht:
Lauren ist entsetzt, als ihr Bruder Joey eines Tages mit zwei Kriminellen zu Hause auftaucht. Joey hat sich mit der Mafia eingelassen. Dabei hat er einen Job ziemlich verkackt, weshalb sie nun Geld fordern und Lauren kurzerhand verpflichten, ebenfalls für sie zu arbeiten. Zunächst widerwillig, findet Lauren allerdings bald Gefallen an den Aktionen und in Dominic, dem Neffen eines Mafia-Bosses, schließlich sogar so eine Art Freund, der sie versteht. Lauren ist stark und alles andere als ein nettes Mädchen. Sie kämpft immerzu gegen die Dämonen der Vergangenheit – den frühen Tod ihrer Mutter und das unglückliche Ende ihrer Beziehung zu ihrem Exfreund Danny. Während sie immer mehr über die Strukturen der Mafia-Familie erfährt, kommen auch Details über ihren Vater und ihre beste Freundin ans Licht – anscheinend sind alle irgendwie mit der Mafia verbandelt. Auch Dominic hat ein Geheimnis, denn er ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Er ist als Undercover-Agent in die Mafiastrukturen eingebunden, um gegen die Russenmafia vorzugehen. Als er beginnt, mit Lauren zu arbeiten, hadert er bereits mit dem Job und der Tatsache, dass er Dinge tun muss, die er selbst verachtet, um seine falsche Identität aufrechtzuerhalten. Zwischen Lauren und Dominic entwickelt sich eine starke Zuneigung, doch irgendwann wird der Auftrag für Dominic zu Ende sein und er wird für immer aus Laurens Leben verschwinden müssen...

Kernfragen: Was ist gut? Was ist böse? Ist man ein schlechter Mensch, wenn man etwas Böses aus „den richtigen Gründen“ tut? Was ist verzeihlich? Was nicht? 

Moodboard:



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Textschnipsel:

Cyrus hielt auf dem Parkplatz eines alten Fabrikgeländes und Lauren erkannte, dass ein Großteil der Gebäude leer stand. In einem jedoch war ein Schießstand untergebracht. Sie hatte Dominics Worte eigentlich nicht ernstgenommen, doch es war, wie er gesagt hatte: Sie wollten mit ihr auf den Schießstand gehen.
   »Was meinst du, Lola?«, holte Dominic sie aus ihren Gedanken, als sie ausgestiegen waren. »Hat Pater Kowalski heute nicht eine sehr inspirierende Predigt gehalten?«
   Lauren war überrascht. Sie hatte angenommen, die beiden hätten vor der Kirche gewartet, bis die Messe zu Ende gewesen war.
   »Bist du bereit, die richtigen Opfer zu bringen?« Dominic grinste selbstbewusst.
   »Was machen wir hier?«, fragte Lauren, ohne auf seine Bemerkung einzugehen.
   Cyrus war am Kofferraum des Mustangs stehengeblieben und öffnete ihn. »Was macht man auf einem Schießstand?«, fragte er rhetorisch, nahm zwei Pistolen heraus und reichte sie Dominic.
   »Nach dem Gottesdienst auf den Schießstand?« Lauren schnaubte. »Dafür kommt ihr in die Hölle, das ist euch doch klar, oder?«
   Cyrus und Dominic sahen sie verwundert an. Es gab ihr ein unverschämt gutes Gefühl, die beiden sprachlos zu machen.
   Gespielt winkte sie ab. »Ach nein. Ich vergaß: Dort landet ihr Mobster ja sowieso.«
   Dominic baute sich vor ihr auf. Sie hatte den Bogen überspannt.
   »Nenn mich nicht noch einmal Mobster!«
   »Wie soll ich dich denn nennen? Arschloch?« Lauren sah ihn fest an, doch ihr Herz raste.
   Zu ihrer Erleichterung wich Dominic beschwichtigend zurück. »Hey, komm runter, Lola.«
   Da war es schon wieder. Komm runter?! Es machte sie unglaublich wütend. »Wenn du noch einmal ›Komm runter‹ zu mir sagst, trete ich dir so fest in die Eier, dass du die Habanera singst!«
   Dominic lachte ob dieser Steilvorlage. »Ist das ein Versprechen?«
   War ja klar, dass er das antworten würde, dachte Lauren grimmig. »Ist das dein Ernst?«
   »Was ist eine Habanera?«, fragte Joey verwirrt von der Seite.

Coming soon ...